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Wieviel Mutter braucht das Kind ?

Wieviel Mutter braucht das Kind ?

Das stärkere Ausschöpfen des weiblichen Arbeitskräftepotentials ist für die Unternehmen eine der möglichen Strategien, um dem Mangel an Fachkräften in Liechtenstein entgegenzuwirken. Unternehmen, Land und Gemeinden investieren daher erheblich in die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neue Arbeitszeitmodelle und der Ausbau ausserfamiliärer Kinderbetreuung sollen es mehr Frauen als bisher ermöglichen, trotz Mutterschaft am Erwerbsleben teilzunehmen.

Kann diese Strategie das Problem der mangelnden Vereinbarkeit von Familie und Beruf lösen? Ein Stück weit ja. Doch internationale Studien zeigen: Der Aufbau einer sicheren Bindung des Säuglings und Kleinstkindes zu seinen Hauptbezugspersonen ist die Voraussetzung für die langfristige seelische und körperliche Gesundheit des Menschen. Eine zu frühe ausserfamiliäre Betreuung kann Risiken für das Kind bedeuten.

Doch was heisst "zu früh"? Wieviel Mutter/Vater braucht das Kind? Ab welchem Alter sind die Kinder "KITA-fähig" oder "tagesmutterfähig"? Welche Betreuungsformen sind im ersten Lebensjahr für das Kind geeignet und für Eltern sowie Betriebe machbar? Welche Alternativen haben Eltern und Unternehmen nach dem Mutterschaftsurlaub - ausser der Kündigung?

Zwei renommierte Forscher, Dr. habil. Gabriele Haug-Schnabel und Dr. Joachim Bensel, präsentieren Ergebnisse internationaler Studien zu den Effekten der ausserfamiliären Kinderbetreuung auf das Kleinkind. Im Anschluss diskutiert ein hochkarätiges Podium mögliche Konsequenzen für die betriebliche Personalpolitik und die Gestaltung der familienpolitischen Rahmenbedingungen des Landes.
 
Kleiner Saal 18.00 Uhr

Termin
Dienstag, 20.03.2018

Uhrzeit:
18:00 Uhr

Veranstaltungsort
SAL, Kleiner Saal

Veranstalter
Sophie von Liechtenstein Stiftung

SAL Schaan
SAL Schaan
SAL Schaan